Zitadellenpark Vechta

Zitadelle 15 (Museum im Zeughaus) 49377 Vechta / 04441 – 93090
Der Münsteraner Fürstbischof begann 1666 mit dem Bau der Zitadelle Vechta (ursprünglich „Sancta Maria“). Begründung: Nach Ende des 30jährigen Krieges wollte man das Vorrücken der evangelischen Schweden und ihrer Verbündeten aus Richtung Bremen in die katholisch dominierten Teile Deutschlands verhindern.

Erstmals belagert wurde sie ernsthaft 1758 (im Siebenjährigen Krieg). Sie wurde kampflos der preußischhannoverschen Armee übergeben.

Die über 30 ha große Anlage hatte damals die gleiche räumliche Ausdehnung wie die Stadt Vechta, konnte um 1700 rund 1.100 Personen unterbringen und verfügte über sämtliche Versorgungseinrichtungen wie Bäckerei, Werkstätten, Krankenhaus, Kapelle, Gefängnis, Verwaltung und Wohneinheiten inclusive Speicher und Magazine und konnte als eine „kleine Stadt“ bezeichnet werden. 1769 wurde die Zitadelle dann geschleift. Heute findet man eine Teilkonstruktion mit Wassergräben im Zitadellenpark und plant sogar auf drei Inseln die Burg Vechta „Castrum Vechtensee“ zu rekonstruieren.

Am letzten Wochenende im September finden alljährlich die „Vechtaer Bergmannen-Tage“ statt, ein mittelalterliches Spektakel mit Ritterkämpfern, Mittelaltermarkt und vielen Mitmach-Angeboten – bei freiem Eintritt!

Von der Aussichtsplattform der Bastion hat man einen herrliche Überblick auf das umgestaltete und begrünte Zitadellengelände!